Brauereimuseum und Brauereiführung Murau

Brauereimuseum Murau
Raffaltplatz 19-23
8850 Murau
Telefon: +43 (0)3532/3266
Fax: +43 (0)3532/3266-18

museum@murauerbier.at
http://www.murauerbier.at

In einem uralten und wunderschönen Gewölbekeller, mit auf Säulen stehenden Ziegelgewölben, ist das Murauer Brauereimuseum – eines der vielfältigsten Braumuseen Österreichs - eingerichtet. Die hohe Kunst des Bierbrauens wird Ihnen in diesem Museum näher gebracht. Der Massefilter zur Filtration des Bieres, die Massekuchenpresse oder der Verschneidebock zum Minimieren von eventuellen Schwankungen geben Einblick in das Geschick des Brauens vergangener Jahrzehnte. Auf Wunsch ist auch gegen Voranmeldung und einer Mindesanzahl von 8 Personen eine Brauereiführung möglich.

Öffnungszeiten
Mai, Juni, September, Oktober: Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr
Juli und August: Freitag und Mittwoch von 14:00 bis 18:00 Uhr

Gegen Voranmeldung ist das Braumuseum ganzjährig geöffnet.
Frau Pilgram nimmt Ihre Anmeldungen gerne unter Telefon: 03532/3266-58 oder E-Mail: pilgram@murauerbier.at entgegen.

Bei kurzfristigen Rückfragen zu Ihrer Führung außerhalb der Bürozeiten erreichen Sie uns auch unter der Telefonummer 03532/3266-51

Brauereiführungen
Gegen Voranmeldung wird gerne eine Brauereiführung organisiert. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 8 Personen. Über den Innenhof der Brauerei gelangen Sie in das alte Sudhaus aus dem Jahre 1912 zum Maischbottich und Läuterbottich. Anschließend sehen Sie einen 12minütigen Film, besuchen das neue Sudhaus und kehren nach ca. 45 Minuten wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Brauereimuseum
Von den Grundstoffen Hopfen und Malz, veredelter Gerste sowie Wasser und Hefe wird anhand von über 100 Jahre alten Braugeräten der Weg zum Bier anschaulich gemacht.

Braugeräte wie Holzfässer, Massefilter, Massekuchenpresse, Verschneidbock, frühe Abfüllanlagen und Zapfhähne geben Einblick in das Geschick und die Arbeitswelt des Bierbrauens. Zur Bierkultur zählen aber auch Krüge und Gläser sowie Schankeinrichtungen, von denen die frühesten erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden.

Im Sudhaus, mit den großen kupfernen Sudpfannen, wird man vom eigentümlich süßlichen Duft des Brauens umfangen und vom Wunsch erfüllt das in Murau seit über 500 Jahren gebraute Bier zu verkosten. Der eindringliche Duft von Rohstoffen aus kontrolliertem Landbau - Hopfen und Malz - die teilweise über 100 Jahre alten Braugeräte, schaffen eine anmutige Atmosphäre, die jedermann zum Murauer Bierliebhaber werden lässt.

Die Fassbinderei hatte bis vor wenigen Jahren zentrale Bedeutung, war doch das Holzfass über Jahrhunderte der wichtigste Lager- und Transportbehälter für Bier. Vor der Wende unseres Jahrhunderts wurde Bier direkt aus den Lagerfässern heraus abgefüllt. Holzfässer in den verschiedensten Größen, von 12 bis 200 Liter - übrigens die größte lieferbare Einheit - produzierte man in der eigenen Binderei. Die Fässer, gebaut aus knorrigem Eichenholz, wurden an ihrer Innenseite mit einer dünnen Pechschicht überzogen. Dieser Vorgang wurde "Pichen" genannt.

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