Keltendorf am Kulmberg bei Weiz

(nähe Ackerwirt)
Kontakt: SR Titus Lantos, Grazerstraße 236
8212 Pischelsdorf
Telefon: +43 (0)3113/2352
Mobil: +43 (0)699/11999052

museumsleitung@kulm-keltendorf.at
http://www.kulm-keltendorf.at

In Kulm bei Weiz gibt es ein urgeschichtliches Freilichtmuseum, welches als Urzeitdorf konzipiert ist. In den sieben mit Figuren eingerichteten Rekonstruktionsbauten (von der Stein- bis zur Keltenzeit) wird steirische Urzeit lebendig.

Öffnungszeiten
Das Kulm-Keltendorf ist vom 1. Mai bis zum 26. Oktober geöffnet.
Wochentags von 10:00 bis 16:30 Uhr sowie Sonn- und Feiertags von 10:00 bis 17:30 Uhr. Montags ist das Museum geschlossen.

Führungen und Aktionsprogramme
Führungen und das Aktionsprogramm „Erlebte Urzeit“ werden angeboten, (für Gruppen ab 10 Personen und bei Voranmeldung).
Das Aktionsprogramm richtet sich hauptsächlich an Schülergruppen und bietet: Sonderführungen und Arbeitsblätter, Brotbacken und Getreidemahlen.

Kosten
Die Eintrittspreise entnehmen Sie bitte der weiterführenden Homepage.

Museumsladen
Im Museumsladen finden Sie Bücher, Ansichtskarten, Folder, Keltenmonde (Lunula), Keltenschmuck und Keltische Münzen.

Entstehung
Aufgrund der Grabungsbefunde von 1977 in der Kulmgegend, wurde am Kulmgipfel eine vorgeschichtliche Siedlung aufgebaut. Im Jahre 1999 erfolgte mit der Übersiedelung an den jetzigen Standort auch die Neukonzipierung als Urzeitdorf (Keltendorf).

Kulmberg
Der 975 hohe Kulmberg bei Weiz ("Kulm" = slawisches Lehnwort aus nordisch "Holm" = Felsklippe , Inselberg), wegen seines Panoramablicks über die Oststeiermark bis ins Pannonische Tiefland auch "Steirischer Rigi" genannt, war jahrtausendlang Zufluchtsberg für Siedler. Nach archäologischen Funden bereits seit der Stein- Kupferzeit (ca. 4.400 vor Christus) bewohnt, diente er vielleicht schon in vorchristlicher Zeit als Kalender- und Opferberg. Im 18. Jahrhundert als Kalvarienberg christianisiert, ist er bis heute reger Anziehungspunkt für Wallfahrer bzw. Wetterbeter. Kreidfeuerstation in den Türkenkriegen (16. Jahrhundert), Ziel von Hexenflügen (17. Jahrhundert) und letztlich meditativer Platz des Mystikers Jakob Lorber zu Ende des 19. Jahrhunderts.

Rekonstruktionsbauten

•  Eingangsbereich mit Palisaden-Vorwerk und Wachturm
•  Urzeitliches Wirtschaftsgebäude
•  Schauhütte (Scheune)
•  Kupferzeitliches Lasinjahaus

•  Speicher mit keltischen Trachten
•  Kulthügel
•  Bronzezeitlicher Speicher
•  Lehmbackhütte
•  Wohnhaus der Urnenfelder / Hallstattzeit
•  Latènezeitliche Schmiede
•  Schauhütten welche die kelt. Kriegsführung und Landwirtschaft zeigen
• Schuppen um 100 vor Christus
•  Wohnhaus der Latènezeit

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