Obir Tropfsteinhöhlen Bad Eisenkappel

Obir Tropfsteinhöhlen GmbH
Bad Eisenkappel
9135 Eisenkappel - Vellach
Telefon: +43 (0)4238/ 8239

obir@hoehlen.at
http://www.hoehlen.at

Die Faszination der Obir-Tropfsteinhöhlen entsteht durch den unvergleichlichen Mix aus Natur und Mensch, aus der Symbiose von 200 Millionen Jahren Geschichte und moderner Technik.

Entdeckt wurden die Höhlen 1870, als sich Bergleute auf die Suche nach Blei und Zink machten. Damals interessierte man sich nur für die von der Natur geschaffenen unterirdischen Gänge. So drang man schneller in den Berg vor.

Heute stehen wir fasziniert vor einem Wunder. Einer unterirdischen Welt, die sich uns für einen Augenblick offenbart: sorgfältig gesetztes Licht erhellt die absolute Dunkelheit. Musik durchbricht die grenzenlose Stille.

Ein Besuch dieser einzigartigen Wunderwelt unter Tage wird zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie!

Besichtigung der Obir-Tropfsteinhöhlen

Die Obir-Tropfsteinhöhlen liegen auf der Unterschäffler Alpe am Hausberg von Bad Eisenkappel - dem Hochobir - auf 1078 m Seehöhe. Die Zufahrt zu den Höhlen ist nur mit den Höhlenbussen, welche regelmäßig zwischen dem Kartenbüro am Hauptplatz von Bad Eisenkappel und dem Betriebsgebäude am Berg pendeln, gestattet. Die absolut keim- und pollenfreie Luft in den Höhlen beträgt konstant 8° C. Die gesamte Erlebnisreise zum faszinierendsten Naturwunder dauert ca. drei Stunden. 1 1/2 Stunden davon nimmt die Besichtigung der Höhlen in Anspruch.

Nach der Ankunft am Berg bietet sich dem Besucher ein herrlicher Ausblick in das Kärntner Unterland. Staatlich geprüfte Höhlenführer/-innen empfangen die Besucher und informieren über den bevorstehenden Führungsablauf.

 

Die wichtigsten Stationen in den Höhlen:

> Durch den Wilhelm Stollen in 1078 m Seehöhe betritt man die unterirdische Welt des Obir. Auf ca. 240 m ist ein Schaubergwerk eingerichtet und man erhält einen Eindruck über das harte Arbeitsleben der Bergleute.

> Bei der Sprengung wird die Entdeckung der Obir-Höhlen in einem Kurzfilm mit authentischer Arbeit und Sprache erzählt.

> Die Indische Grotte: Hier bekommen die Besucher die ersten Tropfsteine zu sehen und erfahren mehr über die Entstehung von Stalagmiten, Stalaktiten und Sinterfahnen.

> Die Orgel: Durch den Pauli Stollen gelangt man in die geräumige Höhlen – „Orgel“ genannt. Eine 12 m breite und 6 m hohe abgestufte Sinterformation ist so aneinandergereiht, dass sie an Orgelpfeifen erinnert. Die Tropfsteinformationen werden hier mit musikalischer Untermalung von Johann Sebastian Bachs „Toccata und Fuge d-moll“ untermalt. Hier ist man auch am tiefsten Punkt in den Höhlen.

> Lange Grotte: Hier befindet das Wahrzeichen der Obir-Tropfsteinhöhlen – der pagodenförmige Stalagmit (dieses Wahrzeichen wurde auch als Motiv für die Briefmarke verwendet). Die lange Grotte wurde wegen ihrer Eigenart und ihrer naturwissenschaftlichen Bedeutung unter Denkmalschutz gestellt.

> Wartburg: Die Wartburghöhle besteht aus labyrintisch verzweigten Gängen und Hallen. Dies ist auch der größte Höhlenraum, der bei einer Führung gezeigt wird. Auf einer unsichtbaren Leinwand werden mittels HDTV-Projektoren Eindrücke aus anderen Höhlenteilen gezeigt und mit Musik und literarischen Texten untermalt.

> Heinzelmännchen: Hier erfahren die Besucher mehr über die Karsthöhlen im Hochobir. Außerdem wird hier auch das Geheimnis der so genannten „Kluftspione“ gelüftet.

> Kleine Grotte: Sie wurde wie die Lange Grotte auf Grund ihrer naturwissenschaftlichen Bedeutung zum Naturdenkmal erklärt. Die Kleine Grotte oder auch Kapelle genannt zählt mit dem wunderschönen See, den vielen verschiedenen Tropfsteinformationen zu den Highlights in den Obir-Höhlen.

> Ausgang Markusstollen: Nach ca. 80 bis 90 Minuten verlässt man die Obir-Tropfsteinhöhlen durch den 50 m höher gelegenen Markusstollen. Nach einem kurzen Rückweg durch den Wald ist man wieder beim Ausgangspunkt – dem Betriebsgebäude der Obir-Tropfsteinhöhlen

> Bis zur Rückfahrt nach Bad Eisenkappel können Sie noch das gemütlichen Cafe mit Aussichtsterrasse besuchen oder eines der vielen Köstlichkeiten „Obir-Höhlen-Schmankalan“ verkosten.

 

Obir-Höhlen-Schmankalan:

Die ganzjährig konstante Temperatur in den Obir-Tropfsteinhöhlen von +8° C, die staub- und keimfreie Luft, die hohe Luftfeuchtigkeit von 80-90 % sowie die natürliche Belüftung der Höhlen sind ideale Voraussetzungen um mit unseren Partnern die Obir-Höhlen Schmankalan reifen zu lassen. Diese Obir-Höhlen Schmankalan sind Kärntner Produkte von hoher Qualität
und nur bei den Obir-Tropfsteinhöhlen erhältlich!

 

Die Entdeckung der Obir-Tropfsteinhöhlen:

Der Bleibergabbau in Kärnten ist jahrtausendealt. Die ältesten Hinweise auf die Bergbautätigkeit im Hochobir gehen auf das Jahr 1171 zurück. Im Bereich des Hochobir gab es ein Dutzend Bergbaureviere mit insgesamt an die 600 km Stollen.

Die Bergbautätigkeit im Obirmassiv wurde bis 1941 durchgeführt – auf der Unterschäffler Alpe (Obir-Tropfsteinhöhle) wurde der Bergbau jedoch 1913 eingestellt.

Die Obir-Tropfsteinhöhlen, die keinen natürlichen Zugang besitzen, wurden beim Vortrieb des Markus-Stollen 1870 entdeckt. Bereits in den Jahren 1894/95 wurden ca. 2 km Naturhöhlen vermessen. In den letzten Jahrzehnten wurden von der Kärntner Fachgruppe für Karst- und Höhlenforschung noch weitere 12 Naturhöhlen entdeckt – die Gesamtlänge wird auf ca. 6 km Länge geschätzt.

 

Wichtige Infos:

Warme Kleidung und gutes Schuhwerk.
Aus Sicherheitsgründen dürfen Kinder erst ab 4 Jahren in die Höhlen.
Das Filmen und Fotografieren ist nicht gestattet. Leider haben auch Hunde keinen Zutritt.
Gesamtzeitaufwand: ca. 3 Stunden (Zufahrt mit dem Bus ca. 20 – 25 Minuten, Führung durch die Höhlen ca. 80 – 90 Minuten, Rückfahrt nach Bad Eisenkappel).
Zur Vermeidung von Wartezeiten, vor allem bei Regen - ersuchen wir um Reservierung!

Öffnungszeiten, Führungen und Eintrittspreise entnehmen Sie bitte der Homepage des Angebotes!

Quelle: Obir TropfsteinhöhlenQuelle: Obir TropfsteinhöhlenQuelle: Obir TropfsteinhöhlenQuelle: Obir TropfsteinhöhlenQuelle: Obir TropfsteinhöhlenQuelle: Obir TropfsteinhöhlenQuelle: Obir Tropfsteinhöhlen