1. Österreichische Fledermaushaus



9613 Feistritz an der Gail
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In der Gemeinde Feistritz an der Gail gibt es das 1. Österreichische Fledermaushaus, in dem man Fledermäuse – im speziellen die Kleine Hufeisennase – live beobachten kann. Das Fledermaushaus befindet sich an der Vorderberger Landesstraße ungefähr 2 km westlich der Ortschaft Feistritz an der Gail und beherbergt neben einer Kolonie von Kleinen Hufeisennasen auch eine kleine Wochenstube einer Spalten bewohnenden Fledermausart!

Aus organisatorischen Gründen ist das Fledermaushaus nicht täglich geöffnet.

>>>   Die Kleinen Hufeisennasen verlassen Anfang Oktober das Fledermaushaus und kehren  Mitte April wieder zurück.

Fledermaushaus

Die Räume des ehemaligen Kraftwerkhaus Feistritz wurden 2007 für die Nachtschwärmer umgebaut. Da das Gebäude für viele Jahre unbewohnt war, haben sich die Fledermäuse in den Räumlichkeiten angesiedelt. Seither dient es als Sommerquartier und Geburtsstätte der Kleinen Hufeisennasen. Die Tiere halten sich am Dachboden des Gebäudes sowie im Fledermausraum im 1. Stock auf, der nur durch eine Glasscheibe von den Informations-räumen getrennt ist. So können die Besucher die ca. 150 Tiere umfassende Wochenstubenkolonie der Kleinen Hufeisennase ungestört beobachten.  Neben den Tieren, die vor Ort beobachtet werden können, erhalten die Besucher auch spannende Informationen zur Lebensweise der heimischen Fledermäuse und der Kleinen Hufeisennase im Speziellen durch einen Mitarbeiter der Arge NATURSCHUTZ. Schautafeln, Modelle (Flügel, Kralle), Mikroskope, Basteleien, Skizzen, Videoaufzeichungen und eine Power-Point-Präsentation runden das Angebot ab.

Auf Anfrage können kostenpflichtige Führungen für Gruppen ab 8 Personen und auch Schulklassen gebucht werden. Die Termine werden von der Arge NATURSCHUTZ  koordiniert.

 

Die Kleine Hufeisennase

ist eine unserer kleinsten Fledermausarten und verdankt ihren Namen dem hufeisenförmigen Nasenaufsatz. Hufeisennasen hängen – wie alle Fledermausarten – mit dem Kopf nach unten, wenn sie ruhen. Eine Besonderheit der Hufeisennasen ist es, dass sie sich mit ihren Flügeln wie mit einem Mantel umhüllen. In den Wochenstubenkolonien finden sich die trächtigen Weibchen zusammen. Ab Ende Juni werden dann die Jungtiere – eines pro Fledermausweibchen – geboren und bis zum Selbstständigwerden von den Müttern versorgt.

 

Fledermausraum

Während der Sommermonate halten sich die Weibchen der Kleinen Hufeisennase vor allem im Dachboden bzw. in einem Raum im 1. Stock auf. Um die Fledermäuse lebensecht zu sehen und zu beobachten, wurde angrenzend an diesen Fledermausraum ein Raum als Schauraum adaptiert. Die Tiere halten sich bevorzugt in diesem Fledermausraum auf. Im Raum wurde eine spezielle Heizmatte und Haltevorrichtung montiert, um die Tiere an einen bestimmten Platz locken zu können. Zwischen Dachboden und dem Fledermausraum wurde eine Öffnung von ca. 80 x 120 cm in den Plafond geschlagen, um den Fledermäusen den direkten Zuflug vom Dachboden in den Fledermausraum zu ermöglichen. Die Besucher haben die Möglichkeit vom Schauraum (dem westlich angrenzenden Raum), welcher über den Inforaum zugänglich ist, die Fledermäuse im speziellen Fledermausraum zu beobachten. Zu diesem Zweck ist die Wand mit einer Spezialscheibe versehen. Weiters wurden im Fledermausraum 2 Kameras installiert. Im Medien-/Lehrraum können sowohl Live-Bilder als auch Aufzeichnungen auf einer Videoleinwand betrachtet werden.

 

Webcam

Seit 9. April 2009 ist im Fledermausraum eine Webcam installiert. Alle drei bis fünf Minuten wird ein aktuelles Bild übertragen, auch Zeitraffer-Aufnahmen sind abrufbar.

 

Dachboden

Der Dachboden ist für die Besucher nicht zugänglich und bleibt ausnahmslos den Fledermäusen vorbehalten. In der Südost-Nische wurden zwei Videokameras installiert, die den Besuchern die Möglichkeit bieten, auf den verteilten Monitoren und der Videoleinwand das Geschehen im Dachboden zu verfolgen.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des Angebotes!

Quelle: www.arge-naturschutz.atQuelle: www.arge-naturschutz.atQuelle: www.arge-naturschutz.atQuelle: www.arge-naturschutz.atQuelle: www.arge-naturschutz.atQuelle: www.arge-naturschutz.atQuelle: www.arge-naturschutz.atQuelle: www.arge-naturschutz.at