Kirche Leibsdorf in Poggersdorf
Marktgemeindeamt PoggersdorfHauptplatz 1
9130 Poggersdorf
Telefon: +43 (0)4224/81888
poggersdorf@ktn.gde.at
http://www.poggersdorf.at
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Die leicht erhöht mitten im Ort stehende Kirche Leibsdorf am Nordrand des Klagenfurter Beckens reicht auf jeden Fall ins Hochmittelalter zurück, als hier das Stift St. Paul begütert war. Der Typ der Chorturmkirche, der uns schon in Poggersdorf begegnet ist, weist auf alte Pfarrrechte hin, und tatsächlich können wir in Leibsdorf Tauf- und Begräbnisrechte nachweisen, die später an Tainach bzw. Poggersdorf übergegangen sind.
Von einer Kirchhofmauer umgeben, deren beide Eingangspfeilerpaar rezente Malereien der beiden Heiligen Josef und Martin von Hans Rapoldi tragen (1994), ist das Äußere der mittelgroßen Kirche selbst weitgehend schmucklos.
Ein mächtiger Chorturm aus der Zeit um oder bald nach 1200 , der wie jener von Poggersdorf unüblicherweise später nicht mehr gegen Osten durch ein Chorpolygon erweitert wurde und im Scheitel sogar noch das trichterförmige kleine Rundbogenfenster der Romanik aufweist, besitzt teilweise gekuppelte Spitzbogenfenster aus der Zeit um 1300 sowie das für die Region typische Spitzgiebeldach. Daran schließt westlich das breite und hohe Langhaus mit barock erweiterten Fenstern an, zwischen denen an der Südseite ein Christophorusfresko aus der Zeit um 1520 in schlechtem Zustand erhalten geblieben ist.
Bei der Außenrestaurierung 1982 wurden in der Langhausmitte das rundbogige Südportal sowie zwei Trichterfenster des romanischen Ursprungbaues aufgedeckt. Die erste Sakristei war nördlich an den Turm angebaut, wurde aber in der frühen Neuzeit durch einen Neubau an der Langhaussüdostecke ersetzt bzw. ergänzt. Die Westfassade weist einfache Eckpilaster sowie an den Langhausseitenwänden eine profilierte Hohlkehle auf, ist aber sonst weitgehend ungegliedert.
