Burgruine Fohnsdorf

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Der Hof, aus dem sich später die Burg entwickelte, wird schon im 9. Jahrhundert errichtet worden sein. Die einst bedeutende Burg der Erzbischöfe, vermutlich schon im 10. Jahrhundert errichtet, wurde 1292 vom Herzog Albrecht gründlich zerstört. Nach einem zeitgenössischen Bericht wurden sogar die Mauern untergraben und unter ihnen Feuer angelegt, um dadurch ihrem Zusammensturz rascher herbeizuführen. 1296 bewilligte König Adolf von Nassau dem Erzbischof, die zerstörte Burg wieder aufzubauen und wegen "des drohenden Ungarneinfalles" in Verteidigungszustand zu setzen. Dies geschah jedoch erst nach 1309 (mit Torbau und Palas), als Herzog Friedrich dem Erzbischof von Salzburg, die alte Burg Fohnsdorf entweder auf dem alten oder einem neu zu wählenden Platze zu errichten. Die Burg selbst war an Burggrafen verliehen, dies sich nach ihr nannten. Das Geschlecht der Fohnsdorfer das weit verbreitet war, hatte auch zahlreiche andere Besitzungen und gelangte in der Steiermark zu bedeutender Macht und Ansehen und soll 1425 ausgestorben sein. Die Burg wurde 1479 an die Ungarn übergeben, mit denen der Erzbischof von Salzburg gegen Kaiser Friedrich III verbündet war. Die heutige Ruine ist der Rest der im 14. Jahrhundert wieder errichteten Burg, des so genannten Turm zu "Vonstorf". Etwa um Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Burg verlassen und die Verwaltung in den Amthof im Dorfe Fohnsdorf verlegt. Die Burg war bis 1805 im Besitze der Salzburger Bischöfe und heute im Besitz der Gemeinde Fohnsdorf.