Kirche St. Jakob

Tourismusverband Mühlen am Zirbitzkogel
Mühlen
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Die Kirche St. Jakob in Jakobsberg ist eine typische Saalraumkirche mit einem darunterliegenden Karner und einer nur mehr erschließbaren Apsis. Erbauungszeit dürfte das 12. Jahrhundert gewesen sein. Das flachgedeckte Rechteckschiff weist in der Mitte der Südmauer ein romantisches Trichterfenster auf. Beiderseits des eingezogenen Triumphbogens sind gemauerte Altartische vorhanden. Die einstige romantische Apsis ist nicht mehr erhalten. An der Südseite des Langhauses liegt die Sakristei. Unter der Sakristei liegt ein niedriger Tonnengewölbter Karner. Das ursprüngliche romantische Bauwerk dieser Kirche ist weitgehend erhalten. Veränderungen brachte der Anbau des gotischen Chores im 15. Jahrhundert. Das Allerheiligste wurde im Sakramentshaus, das aus der Gotik stammt aufbewahrt. Die flache, bemalte spätgotische Holzdecke ist aus der Zeit um 1500 erhalten geblieben. Aus der Spätgotik sind drei Statuen erhalten geblieben. Ein weiteres kostbares Kunstwerk befindet sich am rechten Seitenaltar, es sind Reste eines kleinen Flügelaltares aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Der Altar im Kirchenschiff ist frühbarock. Die Kanzel dürfte um 1700 angeschafft worden sein. Die Orgel stammt aus dem Ende des 18. Jahrhundert, doch ist sie später vielfach verändert worden. Aus dem Visitationsprotokoll von 1619 geht hervor, dass der Bau der Kirche gut ist, jedoch nur selten Gottesdienst gefeiert wird. Wegen der großen Entfernung dieses Ortes hatten die Pfarrer keinen großen Eifer um die Kirche. Die Kirche verfügte damals über zwei geweihte Altäre. Aus der Kirchenbeschreibung von 1905 geht hervor, dass das Gotteshaus in einem guten Bauzustand sei. Offensichtlich hatte die Kirche seit alters das Begräbnisrecht, was sonst nur bei Pfarrkirchen der Fall war.