Museum Hartberg


Herrengasse 6
8230 Hartberg
Telefon: +43 (0)3332/66001

museum@hartberg.at
http://www.hartberg.at

Das im historischen Steinpeißhaus beherbergte Museum Hartberg bietet Interessantes und Unterhaltsames für die ganze Familie. Im Steinpeißhaus, ein Patrizierhaus aus dem 16. Jahrhundert, befindet sich ein geschichtlicher Rundgang durch die Historie der Region. Im zugebauten modernen Glaskomplex werden immer wieder verschiedene Sonderausstellungen und spezielle Veranstaltungen präsentiert.

Eingebettet zwischen alter und neuer Architektur liegt ein wunderschöner Hof, dort kann man mit Blick auf Reckturm und Stadtpark die Seele baumeln lassen. Kulturvermittlungsprogramme für Kinder und Jugendliche in Gruppen sowie diverse Veranstaltungen runden das Angebot ab.

Dauerausstellung

Das gläserne Archiv: Anders als in vielen anderen Museen, ist hier ein Teil des Archivs zugänglich, wo kleinere und größere, gewöhnliche und kuriose museale Schätze zu bestaunen sind.

Schulgeschichte: In einem Klassenzimmer, das bis in die Mitte der 1950er Jahre verwendet wurde, wird die Schulgeschichte erzählt. Die Schulmeisterverpflichtung aus dem Jahr 1675 ist als Original vorhanden und kann hier akustisch nachvollzogen werden. Der Schulalltag des frühen 20. Jahrhunderts kann in den Schulbänken und dem Lehrerpult erlebt werden, ergänzt durch einen Lehrmittelkasten mit zahlreichen interessanten Lehrmitteln, verschiedenen Lehrbehelfen und einem Holzschrank, der als Bibliothek diente.

Das 20. Jahrhundert: Die Geschichte und Entwicklung Hartbergs im 20. Jahrhundert wird durch unterschiedliche Methoden, Zugangsweisen und Erzählungen dargestellt. Die Geschichte des Krankenhauses, der Anschluss an das Eisenbahnnetz und dessen Auswirkungen zeigen den Entwicklungsschub. Anhand der dramatischen Ereignisse rund um den Vorauer Bauernrummel und den Pfrimer Putsch wird die hochbrisante politische Zeit der 1920er und 1930er erzählt.

Kriegerische Auseinandersetzungen: Der Fluss Lafnitz bildete vom 11. Jahrhundert bis zum Jahr 1921 die Grenze zwischen der Steiermark und Ungarn. Durch diese Grenzlage war die Bevölkerung  hier stets mit kriegerischen Bedrohungen und Auseinandersetzungen konfrontiert. Belagerungen, Verwüstungen, Raubzüge und Brandschatzungen durch die Ungarn und Osmanen, durch Haiduken und Kuruzzen erschwerten das Leben im Grenzraum. Beleuchtet werden nicht nur die gewaltsamen Auseinandersetzung selbst, sondern auch die Auswirkungen auf das Leben der Herrschaft und der Untertanen.

Stadtgeschichte: 1166 wird Hartberg als forum, als Markt genannt. Dieser wirtschafts- und verfassungsrechtliche Rang ist eine wichtige Entwicklungsstufe zur Konstituierung einer spätmittelalterlichen „Stadt“, der civitas. Das Stadtrecht erhält Hartberg 1310. Diese, für die Entwicklung Hartbergs wohl wichtigste Urkunde - die „Magna Charta Hartbergensis“ - ist die Grundlage für eine gewisse städtische Autonomie und die Rechte der Bürger und Bürgerinnen. Um diese verbrieften Rechte muss aber immer wieder gekämpft werden.

Römerzeit im Raum Hartberg: Funde aus Hartberg und der Umgebung geben Auskunft über das Leben zur Zeit der Römer in dieser Region, z.B. die Entwicklung der Landwirtschaft und Technik, Handel und Wirtschaft, Bekleidung, Kosmetika und deren Anwendung, Ernährung und religiöse Riten. Modelle der villa rustica und Rekonstruktionen von Kleidern, Bewaffnung und Gegenständen des täglichen Lebens runden das Bild ab.

Urgeschichte: Grundlegende, aber langsame Veränderungen der Lebensumstände und des Umgangs mit der Natur kennzeichnen den Beginn der Jungsteinzeit. Ackerbau und Viehzucht entstanden und änderten damit den Lebensrhythmus der Menschen nahezu vollständig. Sesshaftigkeit, die Errichtung von festen Behausungen und die Vorratshaltung wurden üblich. Seit dieser Zeit sind Nachweise menschlicher Besiedlung im Raum Hartberg durch zahlreiche Funde nachweisbar.

Das Steinpeißhaus: Auch das Haus selbst, in dem sich das Museum befindet, ist einen Besuch wert. Die erste urkundliche Erwähnung findet das Haus in der Herrengasse Nr. 6 in Hartberg am 14. August 1406. Balthasar Welzer übereignete seiner Frau Barbara als Morgengabe zahlreichen Besitz in der Oststeiermark, darunter auch „ain Haws dacz Hartperg“. Schon 1412 ging das Haus in den Besitz von Seifried Steinpeiß über. Seit dieser Zeit trägt dieses Haus, trotz häufiger Besitzerwechsel, den Namen Steinpeißhaus.

 

Kulturvermittlung mit Kindergruppen

Makuma Sama: Die Visionen der Schamanin Makuma Sama führen die Kinder durch die für Hartberg wichtigen Zeitabschnitte der Urgeschichte bis hin in die Keltenzeit.

Julia: Eine junge Römerin namens Julia zeigt den Kindern, die selbst in römische Kleider schlüpfen dürfen, wie Menschen in der Römerzeit bei uns gearbeitet und gelebt haben.

Die Geschichte der Karlis: Mit einem schrecklichen Kapitel auch der Hartberger Geschichte, der Verfolgung der Juden und Roma, setzt sich die dritte Museumspädagogische Führung auseinander.

 

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

sind unter www.hartberg.at ersichtlich.

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