Pfarrkirche Pischelsdorf

Marktgemeindeamt Pischelsdorf am Kulm
Pischelsdorf 85
8212 Pischelsdorf
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Erbaut wurde die Pfarrkirche im Jahre 1898 bis 1902 im Neorenaissancestil anstelle einer barocken Vorgängerkirche. Vermutlich stand um 1170, als der Erzbischof v. Salzburg das Gebiet des heutigen Marktes Pischelsdorf erhielt, schon ein kleiner Kapellenbau zu Ehren der Gottesmutter. 1203 wird die Pfarre Pischelsdorf von der Urpfarre Feistritz (St. Johann b. Herberstein) abgetrennt und mit dem Patrozinium der Apostelfürsten Petrus & Paulus versehen.

Nach der Zerstörung der gesamten Kirchenfestung 1532 durch Türken und Tataren errichtete man über den Trümmern der gotischen Kirche einen einschiffigen Bau mit 33,9 m Länge, 9,1 m Breite und einer Scheitelhöhe von 11,3 m. Die Barockisierung dürfte nach dem großen Marktbrand von 1643 erfolgt sein. Weiters stammt aus der Zeit der Gotik die barock überarbeitete Pischelsdorf Schutzmantelmadonna (heute über dem Hochaltar), die der Sage nach 1704 den Markt vor der Zerstörung durch die Kuruzzen bewahrt haben soll.