Arzberger Schätze

Marktgemeindeamt Passail
Markt 1
8162 Passail
Telefon: +43 (0)3179/23300

gde@passail.gv.at
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Arzberg liegt im Naturpark Almenland und bietet mit Schaustollen, Montanlehrpfad, Heimatmuseum und Kirche besondere Schätze. Neben diesen kulturhistorischen Raritäten stehen Ihnen auch mehrere Wanderwege - wobei die Raabklamm die spektakulärste ist – zur Verfügung. Für Ihr leibliches Wohl sorgen die Gastbetriebe direkt im Dorf.

Schaustollen

Vom ehemaligen Arzberger Bergbaurevier wurden 2 Stollen in der Nähe der Kirche zu einem ca. 600 m langem Schaustollen ausgebaut. Hier können Sie die geheimnisvolle Welt unter Tage bewundern und die mühsamen Methoden der Erzgewinnung kennen lernen. Eine Videodokumentation ergänzt die Eindrücke vom Stollen.

Seit 1997 befindet sich im Stollen auch die erste Erdbeben Messstation der Steiermark.

Eine Führung durch den Stollen dauert ca. 1,50 Stunden.

 

Montanlehrpfad

Beim Montanlehrpfad Arzberg beschäftigen Sie sich mit der bergbaulichen Vergangenheit der Region durch Erkundung der Orte des ehemaligen Silber-Bergbaues von Arzberg. Sie wandern hier auf längst vergangenen Spuren und werden zu den interessanten Stellen des ehemaligen Silber-Bergbaues geführt. Der montanhistorische Lehrpfad ist ca. 4,5 km lang und beginnt bzw. endet am Dorfplatz der Gemeinde Arzberg.

Für den Montanlehrpfad sollten Sie ca. 2 Stunden einplanen. Für die Strecke wird festes Schuhwerk empfohlen.

 

Heimatmuseum

Das Arzberger Heimat- und Volkskundemuseum versucht Ihnen durch die übersichtliche Präsentation von regionstypischen Alltagsgegenständen und Gerätschaften die überkommene bäuerliche und handwerkliche Arbeits- und Lebenswelt nacherlebbar und verstehbar zu machen.

Die Schaustücke stammen aus dem bäuerlichen und handwerklichen Bereich, Gerätschaft und Kleidung aus der Landwirtschafts- und Montangeschichte, aber auch aus dem schulischen und sakralen Bereich.

 

Kirche

Die Kirche von Arzberg ist den Heiligen Jakob den Älteren und Georg geweiht. Sie ist durch die bleigraue Farbe eine Knappenkirche und verdankt ihre Entstehung - der Sage nach - dem Bergmann Jakob.

 

Öffnungszeiten, Führungen und Kosten

sind unter www.passail.at ersichtlich.

 

Wie alles begann

Der Sage nach sollen die silbernen Buben einem armen, ehrlichen Bergknappen zu Wohlstand verholfen haben. Es begann in jener Nacht, als er Buben in silbrig glänzender Bergmannskleidung sah, die mit kleinen Hämmern auf den Felswänden herum klopften. Auf Anraten eines Landwirts begann er genau an jenen Stellen nach Erz zu schürfen und stieß tatsächlich auf eine reiche Silberader.

Ein Teil seines Gewinnes musste er nach dem Recht der damaligen Zeit an den Besitzer der nahen Burg Stubegg, den Grafen von Stubenberg, abliefern. Während sich der Graf im Krieg befand, kümmerte sich sein Verwalter um den Besitz. Der lies Jakob sogar in den Kerker werfen, damit er sich selbst das Bergwerk Jakob's aneignen wollte. Doch als er gierig in das Bergwerk einstieg, lockten in die silbernen Buben immer weiter ins Innere des Berges hinein, bis er sich in den dunklen Gängen des Bergwerks verirrte, so dass er nimmer ans Tageslicht kam.

Jakob wurde nach der baldigen Heimkehr des Burgherrn aus der Kerkerhaft entlassen und ließ zum Dank für seine Befreiung und den reichlichen Bergsegen die Kirche zum heiligen Jakob in Arzberg erbauen. Das Bergwerk wurde jahrhundertelang betrieben, bis allmählich die Adern taub wurden und so der Erzbau zum Stillstand kam. Seitdem sah man auch die silbernen Buben nicht mehr.

Quelle: Gemeinde ArzbergQuelle: Gemeinde ArzbergQuelle: Gemeinde ArzbergQuelle: FreizeitinfoQuelle: Gemeinde ArzbergQuelle: Gemeinde Arzberg