Heimat.Museum im Tabor Feldbach


Tabor-Platz 1
8330 Feldbach
Telefon: +43 (0)664/6412327
Telefon: +43 (0)3152/2202-0

office@tabor-feldbach.at
http://www.tabor-feldbach.at

Dieses absolut sehenswerte Heimat.Museum ist ein regionales Universalmuseum und ist im Feldbacher Tabor untergebracht. In dieser weitgehend original erhaltenen historischen Wehranlage warten auf 1.400 m² Ausstellungsfläche tausende von Gegenständen darauf, von Kindern und Erwachsenen entdeckt zu werden. Es gibt verschiedenste Sammlungen wie Volkskunde, Feuerwehr, Geologie und Mineralogie, Fischerei, Altes Handwerk, Schneiderei, Zeitgeschichte und vieles mehr.

Das Museum kann ganz individuell erkundet werden. Mit der Museumstasche können Sie sich auf Spurensuche machen und das Museum mit Rätseln, Spielen und Geschichten erleben. Wer noch Lust und Zeit hat, kann auch der Innenstadt von Feldbach mit einer Feldbachtasche einen Besuch abstatten.

Öffnungszeiten

Ende April bis 26. Oktober
Dienstag bis Samstag 10:00 - 17:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen geschlossen
und nach Vereinbarung (0664/6412327)

 

Tabor

Mitten in Feldbach, hinter der Pfarrkirche befindet sich eine mittelalterliche Wehranlage. Mit der Errichtung eines Tabors dürften die Feldbacher gegen Ende des 15. Jahrhunderts begonnen haben. An der Schutzmauer um die Kirche baute man auf der Innenseite eine dicht geschlossene Häuserzeile mit Wohnräumen, Vorratskellern und Ställen, in die sich die Marktbewohner bei Gefahr mit ihren Habseligkeiten und dem Vieh zurückziehen konnten.

In den folgenden Jahrhunderten wurde die Befestigungsanlage rund um die Kirche mehrmals ausgebaut und nach Angriffen durch die Türken bzw. aufständischen Adeligen aus Ungarn immer wieder renoviert und verbessert. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts verlor der Tabor immer mehr an Bedeutung und die Gebäude wurden vor allem als Schul- und Abstellräume, Magazine, Gemüse- und Eiskeller benutzt.

 

Ausstellungen

Im Jahr 1952 kam es durch die Eröffnung des Feldbacher Heimatmuseums im nördlichen Teil zu einer Wiederbelebung des Tabors. Im Laufe der Jahre konnte der größte Teil der Wehranlage für das Museum gewonnen werden, wodurch auch die Erhaltung gesichert wurde. In 35 Räumen ist heute ein vielfältiges Museum mit einem Dutzend Abteilungen untergebracht. Sie dokumentieren das Leben in der Oststeiermark von der Steinzeit bis in die jüngste Vergangenheit.

Volkskunde

Das Volkskundliche Museum zeigt neben Arbeitsgeräten für Feldbewirtschaftung, Ernte, Getreideaufbereitung und Ölverarbeitung zahlreiche Zeugnisse des bäuerlichen Alltags der Feldbacher Vorfahren.

Fischerei

Im Jahr 1977 entstand das „Erste steirische Fischereimuseum“, welches Einblick in den Lebensraum des Raabflusses bietet. Schautafeln und ein Großaquarium zeigen die ehemals große Artenvielfalt. Eine umfangreiche Sammlung historischer Fischfanggeräte dokumentiert die Fischfangtechniken vom Ursprung der Raab bis zur Mündung in die Donau.

Maschinen

Anläßlich des 100-jährigen Firmenbestandes der Maschinenfabrik Krobath übernahm die Firma ein Taborhäuschen und richtete dort im Jahr 1980 ein Museum ein. Das „Krobath'sche Firmenmuseum“ zeigt eine breite Palette an landwirtschaftlichen Maschinen, besonders Mühlen und Dreschmaschinen, die größtenteils mit eigenen Patenten erzeugt wurden.

Schneiderei

Im Schneidereimuseum wird Ihnen die historische Entwicklung eines der wichtigsten Handwerke anhand von Urkunden, Schriften, Bildern und zahlreichen Exponaten vor Augen geführt. Ein besonders schönes Stück ist die reich verzierte Feldbacher Schneiderinnungslade aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine Schauwerkstätte kann von Schülern aktiv genutzt werden. Kleidungsstücke bekannter Persönlichkeiten wie z.B. die Reitjacke von Kaiserin Zita runden die Ausstellung ab.

Schulklasse

Die im Erzherzog Johann-Jahr 1982 errichtete historische Schulklasse aus dem 19. Jahrhundert soll zum Verweilen einladen, sich auf die Vergangenheit zu besinnen und Schülern Motivation bieten, den Einstieg in die Geschichte zu finden.

Wachsmuseum

Diese Abteilung des Museums gibt einen Überblick über das Handwerk der Lebzelter, Wachszieher und Metsieder, ihren vielfältigen Produkten und die oft schwierige Vermarktung.

Mineralien

Die Mineralogische Sammlung bietet Ihnen die Möglichkeit einen Einblick in die Welt der Kristalle, Opale und Mineralbildungen zu erlangen. Eine besondere Rarität ist der Kolbeckit, der außer im Gleichenberger Klausensteinbruch nur noch an drei anderen Fundorten der Erde vorkommt.

Handwerk

In einem Zwischengang im Obergeschoß werden in kleinen Kojen heute schon fast ausgestorbene Handwerkszweige, wie Lederer, Schuster, Seiler, Sattler, Faßbinder, Wagner, Zimmerer, Schmied etc., anhand ihrer Werkzeuge und Produkte präsentiert.

Feuerwehr

Die Ausstellung dokumentiert anhand einiger Spritzenwagen, verschiedener Ausrüstungsgegenstände und Uniformen die Brandbekämpfung von einst.

Achäologie

In der Abteilung für Archäologie, Vor- und Frühgeschichte sind zahlreiche Funde, zurückgehend bis ins 4. Jahrtausend vor Christus ausgestellt. Der Nachbau eines Hauses aus der Jungsteinzeit sowie eines Hallstattgrabes aus dem Gniebinger Hügelgräberfeld beleben diesen Sammlungsteil.

Hexenkeller

Dieser diente während der Feldbacher Hexenprozesse von 1673 bis 1675 als Gefängnis. Mindestens 20 der hier angeklagten rund 70 Personen wurden für ihr „hexerisches Tun“ mit dem Tode bestraft. Heute befindet sich die Ausstellung zum 2. Weltkrieg im Hexenkeller.

 

Führungen und museumspädagogisches Programme

Für Gruppen ab 10 Personen werden neben der Möglichkeit eines individuellen Rundganges auch folgende spezielle Vermittlungsprogramme angeboten:

Angebote für Erwachsene

Überblicksführung durch den Kern des Museums, inklusive Einführung (Geschichte von Feldbach und des Tabors), Sonderausstellung, Volkskunde, Historische Schulklasse, Burgen und Schlösser sowie Kelten und Römer. Dauer: ca. 60 min.

Angebote für Kinder

Kinderführung mit interaktiven Elementen durch fünf Stationen ihrer Wahl und einer allgemeinen Einführung (Geschichte des Tabors): Sonderausstellung, Volkskunde, Historische Schulklasse, Geologie, Spinnen und Weben, Fische und Tiere des Lebensraumes Raab, Feuerwehr oder Kelten und Römer. Dauer: ca. 60 min.

Kreativwerkstatt

Neben den fünf Stationen der Kinderführung und einer kurzen Pause, gibt es die Möglichkeit zu je einer Station in der Kreativwerkstatt: Mit Federkiel und Tinte schreiben; Vulkansteinanhänger kreieren; Wie es früher einmal war; Raab früher und heute. Dauer: 120 min.

Kindernachmittag

1x im Monat, Kinderführung und Kreativwerkstatt zu einem speziellen Thema.

Kinder als Einzelbesucher können mit der Familientasche das Museum gemeinsam mit einer Begleitperson spielerisch kennenlernen – keine Anmeldung notwendig!

 

Eintrittspreise und weitere Informationen

finden Sie unter www.tabor-feldbach.at

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