Kulinarische Schilcherreise

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Auf der Kulinarischen Schilcherreise lässt es sich herrlich Schlemmen und Genießen. Es erwarten Sie die Leitbetriebe der Südweststeiermark, die Sie durch Ihre Häuser führen und Ihnen Köstlichkeiten aus Küche und Keller auftischen. Freuen Sie sich auf eine herzhafte Brettljause, deftige Hausmannskost oder leichte Gerichte mit regionalen Produkten, auf edle Tropfen oder fruchtigen Nektar, auf nussiges Kürbiskernöl und hausgemachte Marmeladen.

Neben diesen Schilcherlandspezialitäten wird Ihnen auch eine unverwechselbare Landschaft mit sanften, sonnen beschienenen Hügeln und Weinbergen „serviert“.

Die Länge der Kulinarischen Schilcherreise beträgt etwa 50 Kilometer.

Die Tour ist für PKW und Radfahrer, jedoch nicht für Busse geeignet.

Die Rundreise beginnt auf der B 76 von Deutschlandsberg kommend. Nach dem Ort Steyeregg fährt man noch ca. 500 Meter und biegt dann rechts in Richtung Weinbaugebiete Etzendorf und Krass sowie ins Schilcherdorf Wernersdorf ab.

Dieser Teil der Schilcherreise besticht durch seine landschaftliche Vielfalt. Weingärten gehen nahtlos in Wälder über, saftige grüne Wiesen und Obstkulturen säumen den Weg. Schmale Hofdurchfahrten bringen Ihnen die Lebensweise der Einheimischen näher. An klaren Tagen sind Ausblicke bis zum Demmerkogel möglich.

Weiter geht es von Wernersdorf ins Weinbaugebiet Aibl. Entlang dieses Teiles der Route gibt es auffallend viele kleine Kapellen und Marterln. Ab der Mitte dieses Verbindungsstückes ändert sich die Landschaft wieder und der Weg führt durch Weingärten weiter. In Staritsch mündet die kulinarische Schilcherreise in die B 69, von hier aus fährt man noch ca. 500 Meter bis ins Ortsgebiet von Eibiswald.

Am Kirchplatz von Eibiswald kann man sich zwischen zwei weiterführenden Routen entscheiden: Für diejenigen, die weniger Zeit mitbringen, bietet sich die Abkürzung von Eibiswald über die Kobaldhöhe nach Rettenberg bei Pitschgau und weiter ins Weinbaugebiet Wies an. Wer sich für Variante 2 entscheidet, biegt kurz vor dem Kreisverkehr rechts ab und fährt über die Römerbrücke – die älteste Brücke von Eibiswald – sowie über die sogenannte „Adamsiedlung“ ins „Schilchergebiet Großradl“.

Diese Teilstrecke besticht durch traumhafte Ausblicke und wird deshalb auch gerne „Schilcherpanoramatour“ genannt. Es erwarten Sie schattige, kühle Wälder, original weststeirische Bauernhäuser und weitläufige Obstkulturen.

Nach ca. 13 Kilometern verlässt man das Schilchergebiet Großradl, quert die Bundesstraße 69 und fährt in Richtung St. Ulrich im Greith weiter. Hier wechseln sich Äcker mit großen Weingärten ab,  zahlreiche Buschen- und Mostschenken säumen den Weg.

Mit einem Blick auf den Ort Pölfing-Brunn verabschiedet man sich sozusagen vom Weinbaugebiet St. Ulrich im Greith und fährt über Aug ins Weinbaugebiet Wies.

Mitten im Ort Wies führt rechts eine Straße in Richtung Schloss Burgstall und zum Landesversuchszentrum, in dem die verschiedensten Kräuter und Kürbisse gezüchtet werden. Die wunderbare Aussicht auf die umliegenden Weinberge lädt zum Verweilen ein.

Am Kreuzberg kann man nochmals einen letzten Blick auf die gesamte Koralpe „erhaschen“, bevor man sich über eine schmale Straße bergab in den Ort Steyeregg und somit an´s Ende der Rundreise begibt.

 

Zusatztipp: Kloepfer- und Heimatmuseum

Das Kloepfer- und Heimatmuseum in Eibiswald zählt in über acht Räumen mehr als 1200 Exponate. Neben Ausstellungsstücken betreffend Hans Kloepfer gibt es auch eine original übertragene "Rauchkuchl" und ein "Auszugstüberl" zu betrachten. Schwerpunkt der Sammlung ist aber altes Koralpenglas.

Die Glasmacher in den Hütten um die Koralpe, die es bereits im 16. Jahrhundert gab, hinterließen Werkstücke, die uns noch heute in Erstaunen versetzen: Kobaltblaue Kelche, geschliffene Ferdinandsthaler Hochzeitsflaschen, Goldrubin-Flaschen und vieles mehr. Es ist Alois Kieslinger, einem Sohn des Marktes und Rektor der technischen Universität Wien zu verdanken, dass bis zu 15  solcher „Koralm-Waldhütten“ durch ein zufällig aufgetauchtes Dokument in langer Forschungsarbeit gefunden wurden.

Eine Eibiswalder Initiative ermöglichte im Jahre 1978 eine imposante Ausstellung von über 600 in der Gegend noch vorhandener Erzeugnisse dieser Waldhütten, die in der Branche Aufsehen erregte. Ein Großteil dieser Exponate sind im Heimatmuseum ausgestellt.

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