Freilichtmuseum Mühldorf

Stadtgemeindeamt Feldbach
Hauptplatz 13
8330 Feldbach
Telefon: +43 (0)3152/2202-0

stadtgemeinde@feldbach.at
http://www.feldbach.at

Zu diesem Angebot haben wir leider noch kein Foto!

Sollten Sie eines haben, ersuchen wir Sie uns dieses kostenlos zur Verfügung zu stellen. Das Foto wird ausschließlich für diese Präsentation verwendet. Es bleiben sämtliche Rechte bei Ihnen und als Fotoquelle wird der von Ihnen angegebene Name angezeigt. Das Foto bitte an folgende Adresse senden: office@freizeitinfo.at
PrintGastroTipp

Seit der Gründung des "Museum im Troadkostn zu Giem" im Jahre 1983 wurde die Privatsammlung der Familie Prassl ständig erweitert und hat sich zu einem echten Freilichtmuseum im steirischen Vulkanland entwickelt. In fünf historischen Baulichkeiten aus der Südoststeiermark werden über 2.000 Ausstellungsstücke aus der Ur- und Frühgeschichte, eine Dokumentation der Arbeit unserer Vorfahren als Bauern und Handwerker, zur Geschichte des 1. und 2. Weltkrieges, eine Waldkapelle sowie der Abbau von Basaltgestein, Braunkohle und Kalk gezeigt.

Schwerpunkte: Ein "Troadkostn" (Getreidespeicher von 1748) beinhaltet archäologische Ausgrabungen von der Steinzeit bis zur Römerzeit aus der Region sowie Exponate aus der Zeit der beiden Weltkriege. Weiters finden darin Relikte vom Kriegsgefangenenlager Feldbach/Mühldorf (1914-1918) und von der Giemer Winkelschule Platz.

Im zweiten "Troadkostn" von 1928 ladet ein liebliches Dörrstüberl für Flachs mit einer bäuerlichen Sammlung ein. Danebnen harmonieren einige Holz- und Eisenhandwerker wie Schmied, Wagner, Zimmermann, Dachdecker, Fassbinder usw. Denn Schwerpunkt bildet eine komplett eingerichtete Dorfschmiede ("Taxbergschmiede"). Im Kellergeschoß findet man alles, was einst zum Herstellen und Lagerung des Haustrunkes wie Fruchtsäfte, Most, Wein und Schnaps benötigt wurde.

In einer Baracke aus dem Kriegsgefangenenlager findet man eine Dokumentation über die Haiducken- und Türkeneinfälle im Jahre 1605. 1704 und 1709 legten ganze Scharen von Kuruzzen unsere Dörfer in Schutt und Asche. Auch die Zeit der Seuchen, Plagen, Hungersnot, Wilderei und Hexenprozesse werden dargestellt. Nicht weit entfernt vom Museumsensemble, findet der Besucher Abbaustellen von Lignit-Braunkohle, Trachyt-, Basalt- und Kalkgestein sowie einen mittelalterlichen Feldofen zum Brennen von Kalk.

So finden Sie das Freilichtmuseum: Das Freilichtmuseum im steirischen Vulkanland befindet sich in Untergiem am Fuße des Taxberges, an der B 66 zwischen Feldbach und dem Kurort Bad Gleichenberg und ist umgeben von Vulkankegeln, Burgen, Schlössern, Thermalbädern und guten Buschenschänken.