Kirche im Stadtpark Villach

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Die Evangelische Kirche im Stadtpark Villach bildet den Abschluss der 10. Oktober Straße in Villach. In ihrer äußeren Erscheinung ist die Kirche einer der wesentlichen Beiträge zum Sakralbau des Historismus in Kärnten. Die Kirche wurde von 1901 bis 1903 nach Plänen von Ludwig Schöne in der Nachfolge Friedrich von Schmidts als neugotischer Sichtziegelbau errichtet.

Die Kirche ist eine Querhausanlage. Das Querhaus besitzt apsidenartigen Abschlüsse, der Chor endet in einem flachen Schluss mit niedriger Sakristei. Der vorgelagerte, viergeschossige Fassadenturm wird von einem Spitzhelm bekrönt. Die Gliederung des Baues wird durch den Kontrast zwischen dem ziegelroten Klinkermauerwerk und hellen Steinteilen an Gliederungen, Verzierungen und Strebepfeilern betont. Die Gebäudekanten werden durch die Verdoppelung der Strebepfeiler optisch verstärkt.

Im Inneren haben die seitlichen Joche achtteilige Gratgewölbe, die kapellenartige Anbauten sechsteilige Gratgewölbe. Über der Vierung ist ein Fächergewölbe. Die hölzerne Empore wird von Gußeisensäulen getragen. Die ursprünglichen Glasfenster, die 1903 vermutlich von Franz Janisch sen. stammen, wurden 2000 durch verspiegelte Fenster von Victor Rogy ersetzt. Außen geben die Fenster das Spiegelbild des Himmels und der Parkbäume wieder, auch von Innen sind der Himmel und die Bäume zu sehen.

Die Einrichtung der Kirche ist einheitlich neugotisch. Der Altar stellt im Altarbild Jesus dar und wurde im Jahre 1903 vermutlich von Aloys Poltnigg gefertigt. Auch die Kanzel auf freistehender Säule stammt vom selben Künstler.