Kirche Pörtschach am Berg in Maria Saal

Marktgemeindeamt Maria Saal
Am Platzl 7
9063 Maria Saal
Telefon: +43 (0)4223/2214

maria-saal@ktn.gde.at
http://www.maria-saal.gv.at

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Beherbergungstipp
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Die Pfarrkirche Pörtschach am Berg ist dem heiligen Lambert geweiht. Sie ist erhöht auf einem Hügel in Pörtschach am Berg am östlichen Ausläufer des Ulrichsberg in der Gemeinde Maria Saal gelegen.

Die Kirche wurde von Herzog Otto von Kärnten zwischen 978 und 983 gestiftet und war ursprünglich für ein Kloster geplant, welches im Jahre 983 auch von Kaiser Otto II. mit Gütern am Ulrichsberg und an der Glan ausgestattet wurde. Wegen des frühen Todes des Herzogs und des Einspruchs des Salzburger Erzbischofs kam das Kloster nie zustande. Erst 1799 wurde Pörtschach zur Kuratspfarre erhoben. 1963 wurde die Kirche innen restauriert.

Bei dieser ehemaligen Wehrkirche, die von einem Friedhof umgeben ist, handelt es sich um eine barockisierte romanische Chorturmkirche. Der gedrungene Ostturm mit rundbogigen Schallfenstern ist mit einer barocken Zwiebelhaube bekrönt. Die Glocke wurde von Mathias Landsmann 1694 gegossen. Der Chor mit geradem Schluss wurde wahrscheinlich im 16. Jahrhundert errichtet. Die spätgotische Sakristei mit darunter liegender Beinkammer fügt sich an die Nordseite des Turmes an und wurde wie auch das Langhaus in der Barockzeit verändert. Das Langhaus ist mit Steinplattln gedeckt. Betreten wird die Kirche durch ein einfaches überdachtes Westportal mit geradem Sturz. An der Südseite sind römerzeitliche Grabsteine angebracht, darunter eine Dienerindarstellung und Grabinschriften für Vercaius, Agisia, Quartus und für Verus.

Über dem dreijochigen Langhaus erstreckt sich ein barockes Stichkappengewölbe, welches auf flachen Wandpilastern ruht. Die gemauerte Westempore steht auf zwei Steinsäulen. Das Turmquadrat besitzt ein derbes Kreuzrippengewölbe, das wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstand, der Chor ein Tonnengewölbe und einen flachen Halbkreisschluss. Vom Turmquadrat führt ein spätgotisches Portal in die zweijochige, kreuzgratgewölbte Sakristei. In die Chorsüdwand ist eine Lavabonische mit Steinmetzzeichen eingelassen. An der Südseite des Chorquadrates steht ein spätgotischer achteckiger Taufstein.