Wanderung ins Almgebiet Mussen ab Kötschach

Marktgemeindeamt Kötschach-Mauthen
Kötschach 390
9640 Kötschach-Mauthen
Telefon: +43 (0)4715/8513

koetschach-mauthen@ktn.gde.at
http://www.koetschach-mauthen.gv.at

Zu diesem Angebot haben wir leider noch kein Foto!

Sollten Sie eines haben, ersuchen wir Sie uns dieses kostenlos zur Verfügung zu stellen. Das Foto wird ausschließlich für diese Präsentation verwendet. Es bleiben sämtliche Rechte bei Ihnen und als Fotoquelle wird der von Ihnen angegebene Name angezeigt. Das Foto bitte an folgende Adresse senden: office@freizeitinfo.at
Print

Die Mussen ist ein traumhaftes Almgebiet im Kärntner Lesachtal westlich des Gailbergsattels. Das Gebiet steht seit 1978 unter Naturschutz. Die Mussen ist zu Fuß von Kötschach bzw. der Ödenhütte aus leicht erreichbar. Ebenso kann man in St. Jakob im Lesachtal die Tour starten. Alle diejenigen die nicht so weit wandern wollen, können sich im Gasthof Löwe einen Schlüssel für den Wegschranken holen, und somit noch einen Teil der Strecke mit dem Auto befahren.

Unterhalb des Almgebietes befindet sich hochmontaner Buchenwald, der nach oben hin in einen Lärchenwald übergeht. In ca. 1500m Höhe bildet dieser die Waldgrenze, die künstlich nach unten verschoben wurde. Heute werden die Wiesen hauptsächlich nur noch aus Gründen des Naturschutzes und zum Schutz vor einer Verbuschung gemäht. Dadurch bleiben die einzigartigen Orchideen- und Lilienwiesen erhalten.

Mehr als 500 Pflanzenarten gedeihen auf der Mussen, davon mehr als 280 höhere Pflanzen. Diese überaus vielseitige, mannigfaltige und auch mit seltenen Arten ausgeprägte Flora ist auf das Zusammenwirken etlicher günstiger Faktoren angewiesen. Der Mussenstock liegt genau über dem Einschnitt des Plöckenpasses, somit konnten südliche „Flora- und Faunaelemente“ ungehindert nach Norden einwandern. Licht- und Temperaturfaktoren, die Windrichtung, Schneebedeckung und die Dauer der Aperzeit begünstigen das Wachstum auf der Mussen.

Untersuchungen von über 30 Spezialisten aus ganz Österreich haben viele spannende Ergebnisse über die Mussen zu Tage befördert. Man hat über 1000 Tierarten nachgewiesen, darunter allein 670 verschiedene Schmetterlinge, eine neu entdeckte Schmetterlingsart und über 100 Spinnen. Das sind natürlich mehr als gute Gründe um die Mussen unter Naturschutz zu stellen. Hinzu kommt noch der traumhafte Ausblick auf die noch traumhaftere Bergwelt, sie ist sicherlich einen Besuch wert.