Burg Groppenstein in Obervellach

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Der älteste Teil der Burg Groppenstein in der Marktgemeinde Obervellach stammt aus dem 13. Jh. Dieser romanische Bergfried wurde im 15. Jh. durch gotische Wohnbauten und Wehranlagen aus kleineren Türmen und Zinnenmauern ergänzt.

Im Jahre 1254 als "turris Croppensteine" nahe der Einmündung des Mallnitzbaches in die Möll erstmals urkundlich genannt, wurde die Burg von Görzer Ministerialen (Dienstleute) im 15 Jh. zur spätmittelalterlichen Wehranlage ausgebaut. Durch die nach 1872 vom Wiener Architekten Adolf Stipperger vorgenommene Gesamtrestaurierung erhielt Groppenstein sein heutiges am Baustil des Historismus orientiertes Aussehen.

Zugbrücke und Torturm schützen den Eingang zum Burghof, der durch eine zinnenbewehrte Mauer und den Palas gebildet wird. An der Talseite erhebt sich der mächtige in der ersten Hälfte des 19. Jhdt. wieder instand gesetzte Bergfried, der mit dem Wohntrakt durch eine Holzbrücke in der Höhe des zweiten Obergeschosses verbunden ist. Im Rittersaal befindet sich ein Glasgemälde aus dem 16 Jh. Weitere Fenster stammen von Prof. Franz Chvostek, dem Besitzer der Burg in den Jahren 1936 bis 1944.

Unterhalt der Wehranlage liegt die der Hl. Katharina geweihte Kapelle mit gotischem Langhaus und halbrunder romanischer Apsis.