Kirche St. Marxen in St. Kanzian

Gemeindeamt St. Kanzian am Klopeiner See
Klopeiner Straße 5
9122 St. Kanzian
Telefon: +43 (0)4239/2224-0

st.kanzian@ktn.gde.at
http://www.st.kanzian.at

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Beherbergungstipp
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Der Ort St. Marxen wird urkundlich erstmals 1215 erwähnt., als Friedrich von Pettau beurkundet, dass seine Hörige Rhia den Söhnen des Freien Wichmann eine Hube im Weiler St. Marxen um 15 Mark verkauft hat.

Das Langhaus der im gotischen Stil gehaltenen Kirche zeigt Netzrippengewölbe auf halbrunden Wandvorlagen. Die dreiachsige Steinempore ist sternrippengewölbt und durch eine steinerne Wendeltreppe erreichbar. An der Nordseite der Kirche befindet sich der massige Turm mit dem Pyramidendach, in dessen Erdgeschoss sich die alte Sakristei befindet. Die neue Sakristei wurde östlich davon angebaut. An de Außenwand des Turmes ist in etwas 10 m Höhe ein Steinkopf eingemauert. Der erhöht liegende kreuzrippengewölbte Chor, unter dem sich eine Beinkammer befindet, hat vier gotische Maßwerkfenster.

Der Hauptaltar trägt die Statue des Schutzheiligen der Kirche, des hl. Markus, mit dem Löwen in Lebensgröße. Dieser Heilige, einer der vier Evangelisten, fand im Jahr 67 den Märtyrertod. Seine Reliquien befinden sich seit 829 im Markusdom in Venedig. Sein Fest feiert die Kirche am 25. April. Er schützt gegen Blitz und Hagel und wird für eine gute Ernte angerufen.

Im Aufsatz ober dem hl. Markus befindet sich eine Statue des hl. Laurentius mit dem Rost. Rechts und links vor dem Triumphbogen sieht man die Statuen des hl. Florian und des hl. Martin. Jene des hl. Martin und die ursprüngliche des hl. Petrus stammen von St. Peter am Wallersberg. Der ehemals barocke Hauptaltar war durch neugotische Zutaten entstellt, und auch die Seitenaltäre waren künstlerisch wenig wertvoll, so dass 1974 eine Neugestaltung derselben beschlossen wurde. Die neugotischen Zwischenteile des Altaraufbaues wurden entfernt und die barocke Petrusstaue zu einer Markusstatue umfunktioniert, indem man ihr den Schlüssel nahm und den Löwen hinzufügte. Hervorzuheben sind noch die aus der zweiten Hälfte des 19. Jh.s. stammenden Kreuzwegbilder.

Die Kirche, die im Friedhof umgeben ist, wurde 1974 innen restauriert, 1978 wurde sie neu eingedeckt, und 1990 erfolgte eine Außenrestaurierung.

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