Kirche St. Johann in Rosegg

Marktgemeindeamt Rosegg
Schlossallee 2
9232 Rosegg
Telefon: +43 (0)4274/2712-0

rosegg@ktn.gde.at
http://www.rosegg.gv.at

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Die 1177 erstmals urkundlich erwähnte Kirche St. Johann in der Gemeinde Rosegg ist in ihrer Gesamtheit spätgotischen Stils besitzt jedoch ein romanische Mauerwerk. Ihr Chor ist eingezogen und weist zwei neuere Rundbogenfenster auf. Der westliche Dachreiter ist von einem Spitzhelm gekrönt. Dem spätgotischen, spitzbogig abgefasten Westportal ist eine gemauerte Pfeilervorhalle vorgeschoben.

Am Langhaus befinden sich Rundbogenfenster mit teilweise noch spitzbogigen Formen. Im Jahr 1982 wurden an der Sakristeiaußenwand zwei gotische Vollplastiken freigelegt. Das Langhaus ist zweiachsig und mit einer Flachdecke versehen. Im Inneren befindet sich eine hölzerne Empore neueren Datums. Der rundbogige, leicht abgefaste Triumphbogen ist stark herab- und eingezogen. Seine breite Laibung weist Fragmente von Wandmalereien aus der Mitte des 14. Jahrhunderts auf (stehende Heiligenfiguren). Über dem Triumphbogen befinden sich barocke Konsolenfiguren (Schutzengelgruppe). Der Chor endet in einem 5/8-Schluss und ist von einem Gewölbestern aus gratigen Stichkappen überwölbt.

Der Hauptaltar wurde um das Jahr 1720 errichtet, wobei die plastische Gruppe der Taufe Christi erneuert wurde. Der um 1700 stammende linke Seitenaltar weist eine auf einem kleinen Sockel ruhende Ädikula, sowie gesprengte Segmentgiebel mit einer kleineren Ädikula als Aufsatz auf. Das Altarblatt zeigt die Herabkunft des Heiligen Geistes, das Motiv des Aufsatzbildes ist Christus erscheint den Jüngern. Auf der Mensa befindet sich eine Schnitzfigur von Anfang des 16. Jahrhunderts, welche Johannes den Täufer darstellt. Der rechte Seitenaltar wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet und ist ebenfalls mit einer auf einem kleinen Sockel ruhenden Ädikula ausgestattet. Als Aufsatz dient jedoch ein zwischen Voluten eingefasster ovaler Rahmen. Die gedrehten Säulenschäfte werden von Weinblättern umrankt. Das rundbogig abgeschlossene Altarblatt zeigt den Evangelisten Johannes, das Bild im Aufsatz das Herz Jesu.