Bergbaumuseum Goberling

Stadtgemeindeamt Stadtschlaining
Baumkircher Gasse 1
7461 Stadtschlaining
Telefon: +43 (0)3355/2201

post@stadtschlaining.bgld.gv.at
http://www.stadtschlaining.at

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Beherbergungstipp
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Auch heute noch, 16 Jahre nach der endgültigen Schließung des Antimonbergbaus in Goberling, leuchten die Gesichter der Männer auf, die meist viele Jahre lang ober- und unter Tag an der Förderung und Verarbeitung der heimischen Bodenschätze gearbeitet haben, wenn man sie auf ihre Zeit im Antimon anspricht.

Fragt man genauer, erzählen sie einem Geschichten von harter Arbeit, von Gefahr und von Unfällen und man wundert sich, warum die dennoch mit positiven Gefühlen besetzt sind.

Die Erklärung ist nicht ganz einfach. Das wichtigste Argument ist die einzigartige Kameradschaft, die unter den Kumpel geherrscht hat. Natürlich war der Zusammenhalt unter den Bergleuten eine überlebenswichtige Notwendigkeit, denn jeder musste sich auf den anderen hundertprozentig verlassen können. Bei Unfällen, in kritischen Situationen konnte man nicht warten, bis Hilfe von außen kam. Aus dieser Kameradschaft entwickelte sich – übrigens überall auf der Welt – eine besondere Berufsidentifikation. Noch heute sagen viele ehemalige Kumpel auf die Frage nach ihrem Beruf „Bergmann“ obwohl sie schon seit über 15 Jahren nicht mehr im Bergbau arbeiten.

 

Über das Museum …..

Das Bergbaumuseum Goberling, dass mehrere Jahre lang eher ein Schattendasein fristete, wurde von Andreas Lehner (burgenländisches geschichte(n)haus, Stadtmuseen Pinkafeld und Hartberg) von Grund auf neu gestaltet. In verständlicher Form werden die Themen: Wert des Antimon, Die Arbeit der Bergleute, Verhüttung des Antimon, Geschichte des Bergbaues in unserer Region, Berufskrankheiten, Geologie dargestellt.

Viele bisher unbekannte Fotos konnten in die Ausstellung integriert werden. Das Bergbaumuseum berichtet in verständlicher Sprache und interessanten Bildern von Leben und Arbeit im Bergbau. In Videointerviews und alten Filmen werden die Zeiten des aktiven Bergbaus im Burgenland wieder lebendig.

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