Museum der Völker in Schwaz in Tirol

Museum für Kunst und Ethnographie
St. Martin 16
6130 Schwaz
Telefon: +43 (0)5242/66090

info@museumdervoelker.com
http://www.museumdervoelker.com

Im Museum der Völker sind Sie eingeladen, sich mit der eigenen Identität, mit Ritualen, Gesellschaftsentwürfen und Geschlechterrollen auseinanderzusetzen.

Ausgewählte Objekte aus Westafrika, Südostasien und Tirol ermöglichen es, auf 1.000 m² verschiedenen Lebensweisen und Strategien kennenzulernen und über den eigenen Standpunkt nachzudenken. Ob nach individuellem Erleben oder bei einem der spannenden Vermittlungsprogramme – es wird Ihnen die Möglichkeit geboten, über den eigenen Standpunkt nachzudenken und sich mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen.

Vorträge und Konzerte runden die Ausstellungen ab und laden zu einer Weltreise durch die verschiedenen Kulturen ein.

Das Museum der Völker liegt im Osten der Stadt Schwaz in Tirol. Der moderne Museumsanbau von 2012 ist Teil der historischen Gemäuer St. Martins und stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Öffnungszeiten und Führungen

Donnerstag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Letzter Einlass in die Ausstellungen ist 16:15 Uhr.

Museumsführungen finden jeden Sonntag um 14:00 Uhr statt.

Führungen dauern in der Regel 60 Minuten und sie sind jederzeit auf Anfrage möglich - auch außerhalb der Öffnungszeiten.

 

Dauerausstellung: Zwischen Himmel und Erde

 „Das was du heute denkst, wirst du morgen sein.“ Buddha Shakyamuni

Spiritualität, Religion, Philosophie, säkulare Ethik? Ausgehend von der fernöstlichen Lehre des Siddharta Gautama ladet die Ausstellung ein, sich mit immer aktuellen Fragen des Mensch-Seins zu beschäftigen. Was ist ein gutes Leben? Wofür trete ich ein? Was bedeutet Gemeinschaft für mich?

 

Sonderausstellungen

Neben der Hauptausstellung stehen noch zwei Räume für Sonderausstellungen zur Verfügung. Dort können Sie temporär ethnographische Sammlungen und moderne außereuropäische Kunst bestaunen. Nachstehende Ausstellungen sind bis März 2022 zu sehen.

Weltenbilder erzählen

Die Ausstellung positioniert Weltbilder unterschiedlicher kultureller Systeme ohne jede Wertung nebeneinander. Denn der Begriff „Weltbild“ steht schließlich auch für Weltsicht oder Weltanschauung, die davon nicht zu trennen ist. Weltbilder stehen in diesem Sinn für Glauben, Wertesysteme und Identifikation. So gesehen kann man Kulturkontakt als ein Aufeinandertreffen von Weltbildern verstehen. Das kann zu schweren Konflikten ebenso führen wie zu fruchtbarem Austausch.

Wie sich Kontakte gestalten, hängt entscheidend davon ab, mit welcher Grundhaltung Menschen an fremde Weltbilder herantreten. „Weltbilder erzählen“ spielt darauf an, dass sich heute zahllose Menschen mit ihrem kulturellen Gepäck auf Reisen rund um den Globus oder gar auf der Flucht befinden. Nicht zuletzt beherbergt das Museum selbst Weltbilder, die aus ihrem kulturellen Kontext genommen, ihre eigene Migrationsgeschichte erzählen. Sie stehen oft für Kulturen, die es so nicht mehr gibt. Auch sie warten im Transit auf neue Perspektiven. Weltbilder sind ständigem Wandel unterworfen.

Spurensuche – Objektgeschichten

Museen sind Orte der Erinnerungskultur – und sie sind – ausgehend von fürstlichen Kunst- und Wunderkammern oder anderen Sammlungen – eine zunächst europäische „Erfindung“.

Sie bewahren Dinge gegen das Vergessen und machen sie als materielle Träger des kulturellen Gedächtnisses zugänglich, aber sie formen auch stark unseren Blick – in ethnografischen Museen den Blick auf die „Anderen“, auf gesellschaftliche Phänomene oder kulturelle und rituelle Handlungen. Was sagen uns jedoch diese Sammlungen heute? Was kann über den Weg der Objekte, die Besitzer*innen erzählt werden? Und wie kamen sie nach Europa?

 

Vermittlungsprogramme und Workshops

Durch individuelle Vermittlungsprogramme und Workshops für Schulen und Tagesbetreuungseinrichtungen werden unterschiedliche Unterrichtsgegenstände angesprochen und eine entsprechende Auseinandersetzung unterschiedlichster Themenbereiche unterstützt. Das Museum wird zu einem Ort des Dialogs.

Das Museum der Völker steht als außerschulischer Lernort bereit. Dies bietet die Möglichkeit, den Unterricht ins Museum zu verlegen, wenn sich dadurch Inhalte auf einer zusätzlichen Ebene erfahrbar machen lassen. Spannend ist es auch, den Zeichenunterricht ins Museum zu verlegen. Gerne können z. B. Objektstudien gemacht werden, um so auch über einen visuellen Zugang die Neugier für Kultur zu initiieren.

 

Preise und weitere Informationen

finden Sie unter www.museumdervoelker.com

 

Vermietung & Events

Sie suchen ein originelles Lokal?
Das Café mit Platz für bis zu 70 Personen kann für Veranstaltungen und Feiern verschiedenster Art gemietet werden. Mit der integrierten technischen Ausstattung wie Mikrofon, Beamer, Leinwand, Lautsprecher können auch Vorträge, Filmpräsentationen, Konzerte, etc. veranstaltet werden.

Weiters steht im 3. Stock je nach Ausstellungsprogramm auch ein Saal für bis zu 100 Personen zur Verfügung.

Das Museums-Team unterstützt Sie gerne und erarbeitet mit Ihnen zusammen ein für Sie passendes Konzept.

 

Die Bibliothek

Das Museum der Völker besitzt eine umfangreiche Fachbibliothek, die auf Anfrage für Recherchen vor Ort genützt werden kann.

 

Der Shop

Stoffe, Schmuck, Bücher, Kataloge, DVDs und vieles mehr. Zu den jeweiligen Ausstellungen werden im Shop auch themenbezogene Artikel präsentiert. Auch saisonal bietet der Shop eine Auswahl an schönen Dingen. Sie finden besondere Geschenke für verschiedene Anlässe wie z. B. Weihnachten oder Geburtstag. Sie könnten aber auch einen Gutschein für einen Museumsbesuch oder eine Jahreskarte für das Museum verschenken.

Quelle: Museum der Völker (c) Markus OcvirkQuelle: Museum der Völker (c) Markus OcvirkQuelle: Museum der Völker (c) Markus OcvirkQuelle: Museum der VölkerQuelle: Museum der VölkerQuelle: Museum der VölkerQuelle: Museum der VölkerQuelle: Museum der Völker